Rückblick

„Seat at the Table“ mit Christoph Mohn, Vorsitzender des Aufsichtsrats Bertelsmann

„Seat at the Table“ mit Christoph Mohn, Vorsitzender des Aufsichtsrats Bertelsmann

Kürzlich fand das Format „Seat at the Table“ erstmals bei Bertelsmann in Gütersloh auf Einladung von Christoph Mohn, Aufsichtsratsvorsitzender von Bertelsmann und IHC Vizepräsident, statt. In entspannter Atmosphäre im Rahmen eines Lunchs konnten die Teilnehmenden Christoph Mohn, der den Aufsichtsrat von Europas größtem Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen leitet, in kleiner, exklusiver Runde Fragen stellen. Christoph Mohn hatte dazu im Februar sieben im Vorfeld ausgewählte Start-up-Unternehmerinnen und -Unternehmer in die Firmenzentrale nach Gütersloh eingeladen. Das Veranstaltungsformat, das im vergangenen Jahr vom Industrie- und Handelsclub OWL, IHC, gemeinsam mit der WEGE mbH ins Leben gerufen wurde, fand damit bereits zum dritten Mal statt.

Wertvolle Insights

Das Konzept, bei dem eine Mentorin oder ein Mentor aus dem IHC-Präsidium oder eine andere renommierte OWL-Unternehmerpersönlichkeit ausgewählte Gründer zum Lunch oder Dinner einlädt und deren Fragen beantwortet, ging auch diesmal wieder auf. Nachdem Christoph Mohn zunächst die Bertelsmann-Unternehmensgruppe mit den Geschäftsfeldern Medien, Dienstleitungen und Bildung vorgestellt hatte, nahmen die Teilnehmenden die Möglichkeit wahr, ihre Fragen zu stellen. Christoph Mohn leitet ebenfalls die Reinhard Mohn Stiftung, die im Bildungssektor aktiv ist. Da mehrere Start-ups sich mit Bildungssoftware beschäftigen, interessierten sich die Teilnehmenden für Tipps, in dem komplexen Geflecht von Schulen (Anwender) und Politik (Geldgeber) Fuß zu fassen. Eine Herausforderung seien die knapp bemessenen Budgets, so Christoph Mohn. Lehrer und Schulen hätten zwar das Interesse, jedoch nur beschränkte Ressourcen, um zum Beispiel Hard- oder Software einzukaufen. Wolle man ein Produkt auf diesem Markt einführen, gelte es zunächst die Politik zu überzeugen. Auch in der Zusammenarbeit mit Universitäten, die den Roll-out der Software wissenschaftlich begleiten können, sieht er gute Möglichkeiten für Startups ihre Marktchancen zu erhöhen.

Lesen und lernen

Neben vielen weiteren Themen, die gestreift wurden, fragten die Jungunternehmerinnen und -unternehmer auch nach dem persönlichen Alltag des Topmanagers. Dieser stehe im Zeichen des Lesens und Lernens, erklärte Mohn. „Es ist wichtig, eine gute Lernkurve für sich selbst zu kreieren“. Sein Weg sei es, möglichst viel zu lesen. Bei der Auswahl unternehmerischer Literatur empfahl er sich im Vorfeld die Frage zu stellen: „Was bringt mich persönlich weiter?“ Eine Antwort auf diese Frage aus Sicht der Gründerinnen ist ab jetzt sicher das Format „Seat at the Table“. Sie konnten mit vielen Eindrücken und Inspirationen für die eigenen Projekte den Heimweg antreten. Für alle, die diesmal nicht dabei sein konnten: Eine Fortsetzung des Formats ist bereits in Planung.

Mittwoch, 12. Februar 2025 11:00 Uhr
Bertelsmann SE & Co. KGaA
Christoph Mohn
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